Quantitative Dichtsitzprüfung von Atemschutzmasken

Individuell geprüft. DGUV-orientiert. Präzise dokumentiert.

TKW: Damit Atemschutz nicht nur getragen wird, sondern wirklich passt.
Fit-Test: Atemschutzmaske korrekt anlegen

Warum sollte man den Fit-Test machen?

Eine dichtschließende Atemschutzmaske schützt nur dann zuverlässig, wenn sie zur jeweiligen Person passt und korrekt am Gesicht abdichtet. Die Schutzwirkung entsteht nicht allein durch die Filtration, sondern durch das Zusammenspiel aus Filterleistung, richtigem Sitz und Einhaltung der Vorgaben.

Die Dichtsitzprüfung ermittelt die Passgenauigkeit zwischen der atemschutzgerättragenden Person und dem jeweiligen Atemanschluss. Passt der Atemanschluss nicht zur Person, kann das Atemschutzgerät keinen wirksamen Schutz bieten.

  • Überprüfung der richtigen Gerätewahl
  • Schulung im korrekten Gebrauch der Atemschutzmaske
  • Mehr Vertrauen in die Funktionstüchtigkeit
  • Unterstützung bei der Einhaltung relevanter Vorgaben
  • Maximale Schutzwirkung durch individuell geprüften Dichtsitz
Häufige Probleme bei Atemschutzmasken – falsche Größe, Bartträger, Haare im Dichtbereich

Häufige Probleme beim Tragen von Atemschutzmasken

Der Dichtsitz einer Atemschutzmaske kann durch verschiedene Faktoren beeinträchtigt werden. Entscheidend ist, dass die Maske korrekt angelegt wird und im Bereich der Dichtlinie sauber am Gesicht anliegt.

  • Gesichtsbehaarung im Bereich der Dichtlinie
  • Fehler beim korrekten Anlegen der Atemschutzmaske
  • Falsche Größe oder ungeeignete Maskenform
  • Andere PSA, z. B. Schutzbrille, Helm oder Gehörschutz
  • Haare im Dichtbereich der Maske
  • Veränderungen der Gesichtsform, z. B. durch Gewichtszu- oder Gewichtsabnahme
  • Zahnbehandlungen oder Veränderungen im Gesichtsbereich
  • Kosmetik im Bereich der Dichtlinie

Wichtig: Eine Dichtsitzprüfung ist nur aussagekräftig, wenn der Dichtbereich frei von Haaren ist und die Maske korrekt angelegt wurde.

Rechtliche Vorgaben und DGUV Regel 112-190

Nach DGUV Regel 112-190 ist die Passform ein wesentlicher Bestandteil für die Wirksamkeit eines dichtschließenden Atemschutzgerätes. Der Atemanschluss muss der jeweiligen Person individuell passen.

Die Dichtsitzprüfung unterstützt dabei, die individuelle Passform zwischen der atemschutzgerättragenden Person und dem jeweiligen Atemanschluss nachvollziehbar zu überprüfen.

  • Die Anpassungsüberprüfung muss vor dem erstmaligen Gebrauch durchgeführt werden.
  • Die Durchführung erfolgt unter Anleitung einer dafür ausgebildeten Person.
  • Vor der Prüfung sollte die Person in das korrekte Anlegen des Atemanschlusses unterwiesen sein.
  • Eine erneute Prüfung ist sinnvoll bei Maskenwechsel, Trägerwechsel oder Veränderungen der Gesichtsform.
  • Die Ergebnisse sollten im Rahmen des Atemschutzprogramms nachvollziehbar dokumentiert werden.

Hinweis: Die Umsetzung eines Atemschutzprogramms liegt in der Verantwortung des Arbeitgebers.

FFP-Maske, Halbmaske und Vollmaske – geeignet für die quantitative Dichtsitzprüfung

Für welche Masken ist die Dichtsitzprüfung geeignet?

Die quantitative Dichtsitzprüfung ist für geschlossene Atemanschlüsse geeignet, also für Atemschutzmasken mit definierter Dichtlinie am Gesicht.

  • Partikelfiltrierende Halbmasken / FFP1 bis FFP3
  • Halbmasken
  • Vollmasken

Wichtig: Nur dichtschließende Atemschutzmasken können fit-getestet werden. Der Dichtbereich muss während der Prüfung frei von Bart, Stoppeln und Haaren sein.

Wie läuft eine quantitative Dichtsitzprüfung ab?

Bei der quantitativen Dichtsitzprüfung mit PortaCount® wird die Partikelanzahl außerhalb und innerhalb der getragenen Maske gemessen. Aus dem Verhältnis beider Werte wird der sogenannte Fit-Faktor berechnet.

  • Messung der Partikelkonzentration innerhalb und außerhalb der Maske
  • Objektives Ergebnis als Zahlenwert: der Fit-Faktor
  • Durchführung verschiedener Übungen während der Messung
  • Geeignet, um Probleme bei der Passform festzustellen
  • Nachvollziehbare Dokumentation der Ergebnisse

Die 7 Übungen während der Dichtsitzprüfung:

  1. Normal atmen
  2. Tief einatmen
  3. Kopf seitlich bewegen
  4. Kopfnicken
  5. Sprechen
  6. Nach vorne beugen
  7. Normal atmen

Hinweis: Der Fit-Faktor beschreibt das Verhältnis der Partikelkonzentration außerhalb der Maske zur Partikelkonzentration innerhalb der Maske. Dadurch wird die individuelle Passform als Zahlenwert nachvollziehbar bewertet.

Unser Fit-Testing Service

  • Quantitative Dichtsitzprüfung mit PortaCount® Partikelzählmethode
  • Objektives Ergebnis als Zahlenwert: der Fit-Faktor
  • Strukturierter Ablauf mit 7 Übungen während der Messung
  • Durchführung durch geschulte Personen mit Fachkenntnis und geeigneter Ausrüstung
  • Nachvollziehbare Dokumentation der Prüfergebnisse je getesteter Person
  • Unterstützung beim korrekten Anlegen des Atemanschlusses
  • Prüfung von FFP1–FFP3, Halbmasken und Vollmasken, sofern diese dichtschließend sind
  • Mobiler Vor-Ort-Service nach Absprache
E-Mail an TKW Anrufen: 06239 9209281
TKW: Damit Atemschutz nicht nur getragen wird, sondern wirklich passt.

Für wen ist die Dichtsitzprüfung relevant?

  • Bau, Abbruch und Sanierung
  • Industrie und produzierende Betriebe
  • Chemie, Pharma und Laborbereiche
  • Lackier- und Beschichtungsbetriebe
  • Entsorgung und Instandhaltung
  • Öffentliche Einrichtungen und Behörden

Häufige Fragen

Wann sollte eine Dichtsitzprüfung durchgeführt werden?
Vor dem erstmaligen Gebrauch. Eine erneute Prüfung ist sinnvoll bei Maskenwechsel, Trägerwechsel oder Veränderungen der Gesichtsform.

Welche Masken können getestet werden?
Dichtschließende Atemschutzmasken wie FFP1–FFP3, Halbmasken und Vollmasken.

Was ist der Fit-Faktor?
Der Fit-Faktor ist ein Zahlenwert aus dem Verhältnis der Partikelkonzentration außerhalb und innerhalb der Maske.

Was sollte man vor dem Test beachten?
Die Maske korrekt anlegen. Der Dichtbereich muss frei von Bart, Stoppeln und Haaren sein.

Ersetzt die tägliche Dichtsitzkontrolle den Fit-Test?
Nein. Die Dichtsitzkontrolle durch den Träger ersetzt keine Dichtsitzprüfung.

3M zertifizierte Wartung? Machen wir für Sie.

Für maximale Sicherheit Ihrer Mitarbeiter und lange Lebensdauer Ihrer 3M Gebläse-Atemschutzgeräte – gemäß DGUV 112-190 ist eine Wartung zweimal jährlich vorgesehen. Vertrauen Sie auf uns als zertifizierten 3M Servicepartner.

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